Schaman

Nerundinskoje 2013; Fluss Schaman; 200,0 Gramm

Von Norden nach Süden fließt die Nerunda in den Schaman, an dem 2002 und 2003 Gold abgebaut wurde und an dessen kleineren Zuflüssen noch Seifengoldlagerstätten prospektiert wurden. Seinen Lauf setzt der Schaman in östliche Richtung fort und mündet in der Lewaja Mama, die in der Mama und dem Witim und schließlich in dem Fluß Sibiriens, der Lena enden. Die Lena und ihre Zuflüsse sind für ihren Goldreichtum berühmt. Hunderte Goldlagerstätten wurden insbesondere in der Sowjetzeit erkundet. Klima, Entfernungen und fehlende Infrastruktur behindern die schnelle und wirtschaftliche Ausbeutung. Nach 2002 und 2003 wurde 2013 wieder Gold aus den Seifen am Lauf des Schaman gewonnen. Es waren überdurchschnittlich große Stücke (maximales Gewicht 199,98 Gramm) und weitere 4 Samorodkis mit einem Gewicht von über 100 Gramm. Foerd31999 begann man auf einem Gebiet von 112 Quadratkilometern mit der Prospektion zur Erkundung der primären Goldlagerstätte. Die Flüsse Lewaja Mama, Bolschoi Schui im Nordosten und der Schaman im Süden bilden die Begrenzungen. An der Wasserscheide zwischen Kedrowy und Schaman wurden Zonen mit Goldadern entdeckt. Die goldführenden Adern bestehen hauptsächlich aus Quarz als Gangart, daneben enthalten Sie Pyrit und Magnetit. Sie erstrecken sich über eine Länge von 400 m. Die zu Beginn schmalen Adern werden über 5 m breit. An der Südflanke fand man 3 m mächtige Linsen. Die Adern weisen eine durchschnittliche Goldkonzentration von 6 g/t auf. Auf dem Bild ist der Erkundungs- und Explorationsstollen Nr.2 Horizont +878 m zu sehen. Die Stollen werden auch in der Herbst-, Winter- und Frühjahrszeit befahren bzw. erweitert.